Insbesondere für die Arbeit mit sehr herausforderndem Verhalten von Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung bieten die verschiedenen Elemente eine gute Unterstützung. So wird im Rahmen einer ausführlichen Bedingungsanalyse eine Situation, in der sich ein auffälliges Verhalten zeigt, ausführlich analysiert und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Rahmenbedingungen, vorliegende Diagnosen, biologische, psychische und soziale Einflüsse, die die Schüler*innen mitbringen, werden hier berücksichtigt.
Von besonderen Bedeutung ist daneben jedoch auch, wie die Erwachsenen auf die Verhaltensweisen reagieren, welche biologischen, psychischen und sozialen Einflüsse sie in die Situationen einbringen, mit welchen Interventionen sie auf Schüler*innen reagieren und welche Möglichkeiten genutzt werden, um herausforderndes Verhalten durch präventive Maßnahmen zu reduzieren.
Die Arbeit mit einem Gefühlsstern, dem inneren Team, einem 5-Schritte-Plan, beziehungsfördernden Maßnahmen und dem Classroom-Management wurden von den Multiplikatorinnen Nina Manz (Heilpädagogin) und Ellen Libera (Erzieherin der Don Bosco-Gruppe) zusammen mit Sandra Greiffendorf von der Universität Köln vorbereitet und kurzweilig vermittelt. Ergänzt durch pferdegestütztes Coaching mit Heinz Welz (Welz Kommunikation), Objektsuche mit Hunden mit Sabine Dürr (Hundetrainerin) und einem Workshop zum Thema “Wie fühlen sich unserer Schüler*innen?” mit Sven Schuh (Outdoor Oberberg) ermöglichten die beiden Tage eine intensive Beschäftigung mit dem eigenen Handeln als Lehrkraft und Pädagog/-in, die Weiterarbeit an den bestehenden pädagogischen Konzepten und den wichtigen kollegialen Austausch.
